#shIThappens. Und genau deshalb brauchen wir mehr Mut zum Scheitern, damit Lernen aus Fehlern statt Schuldzuweisungen Innovation ermöglicht.

News | 02.07.2025 | Monika Snela-Deschermaier

Was für ein gelungener Tag beim #MADKON veranstaltet vom IT Klub Mainz & Rheinhessen e.V. und der Hochschule Mainz - University of Applied Sciences im Lux Pavillon – großartig organisiert von Sven Pagel und Michael Kunz mit einem engagierten Team, souverän moderiert von Daniela Bublitz, und mit einem Line-up, das eindrucksvoll gezeigt hat: Wenn IT-Projekte scheitern, liegt es nicht immer an der Technik. Der größte Bug? Der Mensch – oder besser gesagt: der fehlende Fokus auf ihn. Der Vormittag war für mich die Bestätigung für meine Wahrnehmung, dass wir viel mehr den Mensch, sowohl auf der Nutzer:innen-Seite als auch in den Projekt-Teams, in die Mitte rücken müssen, wenn wir gelingende digitale Transformation gestalten wollen. Matthias Koch (Fraunhofer IESE) mit seinem Blick auf digitale Ökosysteme – system- und marktorientiert sowie nutzerzentriert. Jens Gnad mit seinem Impuls zu Fail Fast – direkt anschlussfähig an mein eigenes Workshop-Thema Fail Forward. Marie-Theres Birk und Selina Brkic nahmen uns mit in WiSE, ein zukunftsweisendes Projekt an der Schnittstelle von Fachkräftemangel, Diversität und interdisziplinären Teams. David Fricke über psychologische Sicherheit – ein Vortrag, der bei mir innerlich (und anscheinend auch äußerlich, da mich David darauf angesprochen hat) ein Dauer-Nicken ausgelöst hat. Auch die Verwaltungs-Perspektive zeigte auf durch Thomas Wieland (Metropolregion Rhein-Neckar) und Dörte Schall, rheinland-pfälzische Digitalministerin: Transformation ist kein reines Tool-Thema, sondern auch in der kommunalen Verwaltung ein Beziehungsthema. Gerade in föderalen Strukturen braucht es mehr als Software: Es braucht Kommunikation, Klarheit und Anschlussfähigkeit. Am Nachmittag durfte ich selbst mit den Teilnehmendes meines Workshops in die Tiefe gehen: Bei „Fail Forward – Iteratives Scheitern als Erfolgsrezept“ gab es Raum für Austausch, Mut zur Reflexion und den ehrlichen Blick auf die kleinen wie großen Wendepunkte in Projekten. Mit Neuro-Psychologie ging es dann an die unsichtbaren Blockaden. Danke an alle Teilnehmenden – für Offenheit und eure ganz persönlichen „Brezelmomente“. Besonders gefreut habe ich mich über bekannte und neue Gesichter: J. Carla Schamberger, Patricia Parker, Zhanna Starke, Christian Waidner und ein Gespräche mit Kolleg:innen aus dem IT Klub Mainz & Rheinhessen e.V., u. a. Bettina Jacobs, Hans-Jürgen Schwarzer, Michael Tonner, Stefan Kühn. Mein Fazit? Scheitern muss kein Projektende bedeuten sondern kann auch als Informationspunkt eine Wende bringen. Wenn wir lernen, Fehler richtig zu lesen, entstehen daraus Bewegung, Beteiligung – und Erfolg. Wer meinen Workshop verpasst hat und dennoch mehr erfahren will, kommentiere mit #FailForward um die Folien zum Workshop zu erhalten. #FuturePreneurship #MADKON2025 #DigitalTransformation #Leadership Auf LinkedIn lesen
Collage mit Bildern vom MADKON

© Monika Snela-Deschermaier

Collage mit Bildern vom MADKON
Auf LinkedIn lesen

Quelle: LinkedIn